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Tipps zum Einrichten einer Wohnung im Retro-Stil

Jürgen JesterJürgen Jester - 4 Feb, 2015

Schöne, alte Möbel sind derzeit hoch im Kurs. Die Originalstücke aus den 20ern bis 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts besitzen viel Charme und vergeben den Räumen eine unverwechselbare, gemütliche Atmosphäre. Sie sind auch ein Beweis dafür, dass gutes Design immer aktuell bleibt.

Was hinter den Vintage-Möbeln steht

Mit dieser Bezeichnung werden gebrauchte Möbelstücke gemeint, die aus 20er bis 70 er Jahren des 20. Jahrhunderts stammen (oder zumindest so aussehen). Spezialisierte Händler bieten die echten Einzelstücke meistens restauriert oder aufbereitet an. Die alten Möbel haben ihre Gebrauchsspuren meist behalten: Man darf $PreviewBreakund sollte die Vergangenheit ansehen und spüren. Verblichene Farben, abgenutzte Oberflächen und kleine Kratzer sind Beweise für die Authentizität der Designstücke. Diese Art der Einrichtung erfreut sich mittlerweile solcher Beliebtheit, dass viele Hersteller neue Möbel einfach auf Alt trimmen versuchen. Es entstehen dabei nicht etwa „echte“ Vintage-Möbel, sondern solche im Used-Look beziehungsweise Shabby Chic gehaltene Möbelstücke. Die Popularität der alten Designmöbel wird vor allem durch die hohe Qualität und ihre Geschichte hervorgerufen. Die Originale aus den 50ern oder 60er Jahren wurden meistens in Handarbeit hergestellt, die gute Verarbeitung und hochqualitatives Material sind nicht zu verkennen. Meisten Stücke produzierte man in einer sehr geringen Auflage, manchmal waren es nur einige Exemplare – und die überdauerten Jahrzehnte. Sie wurden deswegen zu echten Raritäten, die man nicht überall und nicht immer kaufen kann.

Einrichtungstipps und Inspiration von Kare

Bei der Einrichtung eines Zimmers im Vintage Stil kommt es darauf an, den Raum nicht wie ein Museum aussehen zu lassen. Man sollte die Stile und Epochen miteinander vermischen, um gute Resultate für das Auge zu erzielen. Gute Wahl wäre beispielsweise alte und moderne Möbel zusammenzustellen. Eine gelungene Mischung ist erreicht, wenn sich in einem Raum befindliche Solitäre nicht gegeneinander die Schau stehlen und die Wirkung rauben. Hat man etwa vor, mehrere Vintage-Möbel zu gruppieren, sollten dann Boden, Wände und Farben eher neutral gehalten werden. Bei verschiedenen Hölzern können ähnliche und kontrastierende Farbtöne zusammengesetzt werden. Hat man keine Scheu vor Experimenten, kann man beispielsweise ein altes Möbelstück mit einem auffälligen Stoff beziehen oder eine alte Stehleuchte in einem knallbunten Farbton lackieren. In diesem Bereich ist eigentlich alles erlaubt – vorausgesetzt, man findet daran Gefallen. Ein hochwertiges, altes Möbelstück verträgt Einiges, weil es einen eigenen Charakter besitzt.