Coromandel und die hölzernen Hintergründe

Mit Coromandel betitelt man im englischsprachigen Raum das Ebenholz. In anderen Regionen spricht man auch von Courbaril oder Zebraholz. Der tropische Laubbaum gehört der Gattung der Edelhölzer an, wächst jedoch nicht in Europa. Coromandel-Holz erkennt man an seiner tiefdunklen, fast schwarzen Farbe. 
 

Besondere Eigenschaften

Insgesamt gibt es fünf verschiedene Arten von Ebenholz. Sie unterscheiden sich ja nach Anbaugebiet voneinander. Coromandel zeichnet sich durch seine besondere Härte aus. Im Vergleich zu anderen Ebenhölzern ist es sehr hart. Sein Erkennungsmerkmal ist die weiche Maserung. Außerdem lassen sich auf Coromandel-Holz keine Jahresringe finden. 
 

Der Nutzen

Das Holz der Coromandel wird überwiegend in der Möbelindustrie verwendet. Vom 16. bis 19. Jahrhundert wurden besonders viele hochwertige Möbelstücke im englischen Kolonialstil aus Coromandel-Holz angefertigt. Für den Bau verwendet der Hersteller jedoch ausschließlich das Kernholz. Das macht allerdings nur 30 Prozent des gesamten Baumes aus. So wurden Coromandelwälder auf der gesamten Welt in den vergangenen Jahrhunderten unkontrolliert abgeholzt. Daher setzte man die Coromandel im Jahre 1994 auf die rote Liste, sodass heutzutage alle Ebenholzwälder weltweit unter Naturschutz stehen. Für die Möbelproduktion werden nur noch speziell gezüchtete Ebenhölzer verwendet. Neben der Möbelindustrie verwendet man Coromandel aber auch für das Anfertigen von Musikinstrumenten.

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