Feng Shui im Kinderzimmer

Bei der Planung und Einrichtung der Wohnung wird häufig der kleinste Raum als Kinderzimmer genutzt. Dabei benötigt unser Nachwuchs viel Raum, um sich zu entwickeln. Große, helle Zimmer wirken sich förderlich auf die Entwicklung des Nachwuchses aus. Müssen sich Kinder mit engen, kleinen Räumlichkeiten begnügen, dann kann die Entwicklung ihrer Persönlichkeit darunter leiden und Kreativität und positive Energie werden erstickt, statt gefördert. Die Anforderungen an das Kinderzimmer sind hoch. Die Kleinen benötigen ihren Rückzugsbereich ebenso, wie einen Ort zum ausgelassen Spielen und Toben. Kinder müssen das Gefühl bekommen, es ist ihr Raum, indem sie sich verwirklichen können und den sie auch verändern und gestalten dürfen. Das Kinderzimmer dient dem Nachwuchs zum Spielen, Schlafen oder Lernen. Auf engstem Raum lassen sich all diese Bedürfnisse auf längere Sicht nicht befriedigen und daher sollten Sie bereits bei der Planung der Wohnung wenn möglich einen größeren Raum als Kinderzimmer wählen. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!

Kinder lieben Veränderung

Kinderzimmer nach Feng Shui

Während die Küche oder das Wohnzimmer nach einem bestimmten Muster eingerichtet werden und dann Jahre ihrer Funktion gerecht werden, verhält es sich mit dem Kinderzimmer nach Feng Shui etwas anders. Jeder weiß, wie schnell einem die lieben Kleinen über den Kopf wachsen. Dabei durchlaufen sie vielfältige Veränderungen, denen auch das Wohnumfeld gerecht werden sollte. Die Kinder wollen sich in ihren eigenen Vierwänden zurückziehen, sich ihren Träumen und ihrer Phantasie hingeben und sich so richtig austoben. Die Kinderzimmereinrichtung sollte flexibel gewählt werden. Eltern sollten sich darauf einstellen, mindestens alle zwei Jahre das Kinderzimmer den Bedürfnissen des Nachwuchses anzugleichen. Dies bedeutet häufig das Umarrangieren der Möbel ebenso, wie den Neuanstrich der Wände, denn die Lieblingsfarbe der Kleinen wird ebenso Veränderungen unterworfen sein. Die Einrichtung des Kinderzimmers sollte nicht streng von den Eltern diktiert werden. Wer die Kinder mitentscheiden lässt, fördert das Wohlbefinden und die gesunde Entwicklung seiner Kinder.

Günstige Richtungen für das Kinderzimmer

Die Qi-Energie im Baby- oder Kinderzimmer sollte nicht nur den Schlaf des Kindes günstig beeinflussen, sondern auch dessen Aktivität und Kreativität fördern. Wird das Kinderzimmer im Osten oder Südosten des Hauses eingerichtet, dann ist dies förderlich für den Energiefluss und das Kind wird mit der Morgensonne geweckt. Der Energiefluss im Osten wirkt sich günstig auf das Wachstum und die Entwicklung des Kindes aus. Die aufgehende Sonne weist buchstäblich in die Zukunft. Ein Nachteil ergibt sich daraus für leicht hyperaktive Kinder, diese werden im nach Osten ausgerichteten Kinderzimmer nur schwer in den Schlaf finden. Alternativ kann hier der Südosten als Standort empfohlen werden. Hier ist das Qi sanfter und förderlicher für einen erholsamen Schlaf. Am ruhigsten fließt das Qi im Westen, allerdings fehlt hier die für das Wachstum und die Entwicklung des Nachwuchses förderliche Energie.

Wie sieht das ideale Baby- und Kinderzimmer aus?

Bei der Einrichtung des idealen Kinderzimmers sind die Eltern weit mehr gefordert, als in den übrigen Zimmern der Wohnung. Dort gilt es, mit Schlafen, Essen oder Erholen jeweils einem Bedürfnis zu entsprechen. Da das Kind nur ein Zimmer für seine gesamten Bedürfnisse zur Verfügung hat, gilt es hier mit besonderem Bedacht vorzugehen, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den einzelnen Bedürfnissen herzustellen. Noch komplizierter wird die Situation, wenn sich mehrere Kinder ein Zimmer teilen müssen. Für Harmonie sorgen in eine Richtung ausgerichtete Betten. Ganz gleich, wie groß das Zimmer letztlich ist, jedem Kind sollte ein eigener Bereich im Raum zustehen, welchen es nach seinen Vorstellungen gestalten und nutzen kann. Wer Etagenbetten aufstellt, spart Platz im Raum und die Kinder schlafen automatisch in derselben Richtung. Die Betten sollten bequem und die Kissen dick und kuschelig sein. Dies vermittelt Wohlfühlatmosphäre. Babys, welche nachts häufig unruhig werden, finden in einer nach Norden ausgerichteten Wiege besser in einen erholsamen Tiefschlaf.

Wohnzimmerbereich nach Feng Shui

Bei den Möbeln sollte man flexibel bleiben. Sie müssen nicht teuer, sondern praktisch sein. Helle Farben und abgerundete Kanten sind immer von Vorteil. Der Schreibtisch sollte nach Osten weisen. Dann nehmen die Kinder mehr aktive Qi-Energie auf. Auch im Kinderzimmer ist ein praktischer und leicht zu reinigender Holzboden dicken Teppichen vorzuziehen. Die Beleuchtung sollte nicht zu grell ausfallen und aus Wandlampen bestehen. Dadurch lässt sich ein unschöner und gefährlicher Kabelsalat vermeiden. Viel Raum zum Spielen und Toben lässt sich schaffen, wenn die Spielsachen in Kisten und Kästen verstaut werden können und nicht im Zimmer für Unordnung und Stagnation der Energie sorgen. Mobiles sollten nie direkt über dem Kinderbett platziert werden. Wer für entspannende Energie sorgen möchte, hängt ein Mobile aus weichem Stoff im Westen des Raumes auf. Anregend wirken Mobiles aus einem glänzenden Material. Die Tapeten sollten vorwiegend in weichen Pastellfarben gehalten sein. Ein Sternenhimmel über dem Bett sorgt für zusätzliche Feuer-Energie, welche wiederum sehr gut mit Holzmöbeln im Raum harmoniert.

Was man vermeiden sollte

Natürlich sollten sich die Kinder in ihrem Zimmer frei entfalten können. Allerdings heißt dies nicht, dass Unordnung im Raum herrschen sollte. Die Kinder sollten immer dazu angehalten werden, ihr Spielzeug aufzuräumen und gegebenenfalls Ungeliebtes auszusortieren. Hierfür sollte genügend Schränke vorhanden sein. Wer das Kinderzimmer mit High Tech bombardiert, tut seinem Nachwuchs nichts Gutes. Die elektrische Strahlung von Fernsehern oder Computern beeinflusst den positiven Energiefluss. Sperrige Möbelstücke gehören in kein Kinderzimmer. Sie nehmen nicht nur zu viel Platz ein, sondern wirken auch befremdlich und hinderlich auf das Kind. Damit die Qi-Energie nicht den Schlaf des Kindes stört, sollte sich das Kopfteil des Bettes nicht unmittelbar unter dem Fenster befinden. Die Fenster und Türen sind geschlossen zu halten. Stoffrollos im Raum beruhigen den Energiefluss ohne zu einer Stagnation zu führen.

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